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Compass-Benchmark

Was steckt dahinter?

Der Compass-Benchmark ist ein best-practice Modell für die Messung der Insolvenzwahrscheinlichkeit österreichischer Unternehmen.

Der Datenbestand, der für die Entwicklung und Validierung des Compass-Benchmark verwendet wurde, stammt aus einer mehrjährigen Historie von Firmenbuch-Daten und wurde mit Stammdaten wie OENACE-Code, Rechtsform, Postleitzahl des Unternehmenssitzes, Anzahl der Mitarbeiter angereichert. Insgesamt konnten knapp eine Million Bilanzen zu rund 160.000 Unternehmen herangezogen werden. Im Schnitt findet sich jedes Unternehmen 6,1 Mal mit einem Jahresabschluss wieder. Dadurch ist es möglich, für ein einzelnes Unternehmen auch Vergleiche über verschiedene Jahre hinweg anzustellen.

Zusätzlich wurde für alle Unternehmen erhoben, ob und ggfs. wann für diese eine Insolvenz beantragt wurde. Ein Insolvenzkennzeichen wiesen 4,6 % der Unternehmen auf. Die insolventen Unternehmen können für die Modellentwicklung vor ihrem Insolvenzdatum mehrfach Bilanzen eingereicht haben. Die Bilanzen nach dem Insolvenzstichtag sind allerdings nicht mehr relevant für die Modellentwicklung, weil diese Bilanzen keinen Prognosecharakter mehr besitzen.

Für die Entwicklung des Compass-Benchmark wurde eine Standardmethodik, die bei der Entwicklung von Ratingsystemen bei Banken Anwendung findet, eingesetzt. Somit wird gewährleistet, dass die Ergebnisse des Compass-Benchmark mit den Ratingergebnissen führender Banken vergleichbar sind.

Alle Details dazu finden Sie im Compass-Benchmark White Paper.